Feuerbestattung... ist eine immer öfter genutzte BeisetzungsformErdbestattung... ist die traditionelle Art der BeerdigungSonderbestattungen... sind Ascheverstreuung, Kolumbarium und vieles mehr.

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Beisetzungsarten - Bestattungen Merten - Solingen

Beisetzungsarten - Beschreibungen der Möglichkeiten

Erdbestattung

Bestattungen Merten in Solingen

Sarg mit Sargschmuck bei einer Trauerfeier

Die Erdbestattung ist die traditionelle Bestattungsart und bedarf in der Regel keiner besonderen Willenserklärung. Sie muss in NRW innerhalb einer Frist von 8 Tagen durchgeführt werden. Es muss hierfür eine Grabstätte vorhanden sein oder neu erworben werden.

Bei einer Sardbeisetzung wird der Sarg nach der Trauerfeier in der Regel von 6 Sargträgern zu der Grabstelle gebracht und dort in das hierfür ausgehobene, und mit grünen Matten ausgeschlagene, Grab abgelassen.

Nach dem Ablassen können sich die Trauergäste noch von dem Verstorbenen verabschieden, in dem sie etwas Erde, Blütenblätter oder auch mitgebrachte Blumen in das Grab werfen und einen Augenblick verweilen.

Bestattungen Merten in Solingen wird die Trauefeier mit Grabgang im perönlichen Gespräch mit Ihnen planen und am Beisetzungstermin für Sie umsetzen.

 

Noch ein paar Informationen für Interessierte:

Die Erdbestattung ist ein Ritual, bei dem bestimmte Verhaltensweisen und Prozesse üblicherweise ohne die Notwendigkeit von Absprachen eingehalten werden. Diese unterscheiden sich je nach Religion und Land zum Teil erheblich.

Erdbestattungen müssen in Deutschland auf einem Friedhof oder einem als Friedhof gewidmeten eingefriedeten Grundstück erfolgen. Die Fristen zur Bestattung sind länderrechtlich geregelt. Allen Bundesländern gemein ist die Frist von 48 Stunden als frühestmöglicher Bestattungstermin. Die Frist, in der die Erdbestattung erfolgt sein muss, weicht unter den Bundesländern teils erheblich ab. Dies verträgt sich z. B. nicht mit den islamischen Sitten, wonach ein Verstorbener stets am nächsten Tag begraben wird. Die Beisetzungsfrist kann in einigen Bundesländern durch einen Antrag bei der unteren Ordnungsbehörde verlängert werden, wenn keine gesundheitlichen Bedenken vorliegen. Eine Beisetzung vor Ablauf von 48 Stunden ist auf Antrag auch möglich, wenn der Tod durch fortgeschrittene Verwesung oder durch mit dem Leben nicht zu vereinbarende Verletzungen als sicher angesehen werden kann.

Bestattungen in Deutschland sind Sache der Bundesländer. Hier gibt es einzelne Bestattungsgesetze, die unter anderem auch die Bestattungszeiten regeln. Des Weiteren finden sich gesetzliche Regelungen im Strafgesetzbuch, Bürgerlichen Gesetzbuch und dem Infektionsschutzgesetz.

Insbesondere aus hygienischen Gründen wurde die in vielen Kulturen genutzte Erdbestattung auf besondere Flächen verwiesen. Im Verbreitungsgebiet des Christentums wurden die Verstorbenen zunächst auf den Kirchhöfen, meist in der Nähe der Kirche der Gemeinde, bestattet. Mit zunehmender Bevölkerungsdichte wurden die benötigten Flächen knapp. Um wilde Bestattungen zuvermeiden, wurde aus hygienischen der Friedhofszwang eingeführt. Unter Friedhofszwang wird eine Vorschrift verstanden, die es verbietet, die physischen Reste eines toten Menschen (also den Sarg mit Leiche oder die Urne mit Asche) an einem anderen Ort als auf einem zu diesem Zwecke gewidmeten Ort, dem Friedhof, aufzubewahren.

Feuerbestattung

Bestattungen Merten in Solingen

Urne mit einem Kranz aus Rosen

Die Feuerbestattung beinhaltet die Verbrennung des Leichnams in einem dafür vorgesehenen Krematorium. Die Überreste der Asche werden in einem Urnengefäß in einer Grabstätte, entweder in ein Familiengrab oder in ein besonderes Urnengrab auf einem Friedhof beigesetzt. Voraussetzung für die Einäscherung ist eine schriftliche Erklärung, entweder vom Verstorbenen selbst oder vom nächsten Angehörigen, in der bestätigt wird, dass die Feuerbestattung dem Wunsch des Verstorbenen entspricht.

Nach der Einäscherung für eine klassische Feuerbestattung ist auch die Seebestattung eine alternavive Bestattungsform. Diese erfordert eine erweiterte schriftliche Erkärung die den Wunsch des Verstorbenen, nach einer Bestattung auf See, ausdrückt. Eine weitere Bestattunsart nach der Kremation ist die Beisetzung in einem Kolumbarium auf dem Friehof. Auch die Verstreuung auf einem Aschestreufeld ist auf einigen Friedhöfen möglich. Hierfür muss der Verstorbene zu lebzeiten seine Verstreuung verfügt haben, die Bekundung der Angehörigen reicht nicht aus.

Die Trauerfeier kann sowohl mit Sarg und anschließender Verbrennung als auch mit der Urne vor der Beisetzung stattfinden. In seltenen Fällen werden zwei Trauerfeiern gewünscht, einmal mit Sarg und später mit der Urne vor der Beisetzung.

Weitere Gestalltungsmöglichkeiten der Trauerefeier stellt Ihnen Bestattungen Merten in Solingen gerne in einem persönlichen Beratungsgespäch vor.

Als Bestatter sind wir Ihr Anprechpartner um Ihnen einen würdevollen Abschied zu ermöglichen.

 

Noch ein paar Informationen für Interessierte:

Unter Feuerbestattung oder Brandbestattung, auch Kremation, Kremierung oder Einäscherung, früher Leichenverbrennung, versteht man die Veraschung einer Leiche. In vielen Ländern wird dieser Vorgang in Krematorien durchgeführt. Die Überreste werden unverwechselbar in eine Aschekapsel überführt, die für die Beisetzung gewöhnlich in einer Bestattungsurne eingesetzt ist. Zur eindeutigen Identifizierung der Asche wird bei der Verbrennung ein Stein mit den Daten des Verstorbenen beigelegt.

Die Feuerbestattung ist der Naturbestattung / Erdbestattung rechtlich gleichgestellt.

Je nach den bestehenden Vorschriften müssen bereits vor der Kremierung Herzschrittmacher und medizinische Hilfsmittel aus dem Körper entfernt werden, wegen der Explosionsgefahr bei Hitzeeinwirkung könnten Batterien den Ofen schädigen. Es können auch Vorschriften zur Vorbehandlung wegen radioaktiver Belastung des Leichnams bestehen.

Kontrovers diskutiert wird auch der „Bestattungstourismus“. Von Deutschland aus werden durch den bestehenden Preisdruck zunehmend Krematorien in Nachbarländern, insbesondere Tschechien, genutzt. Dort sind zudem Bestattungsarten möglich, die nach deutscher Gesetzgebung untersagt sind.

In Deutschland ist die Zahl der Feuerbestattungen stetig gestiegen. Sie haben einen Anteil von ca. 60 % aller Bestattungsarten. Als Ursachen für den gestiegenen Feuerbestattungsanteil gelten vorrangig die niedrigeren Gebührensätze auf Friedhöfen, denen jedoch die Kosten der Einäscherung gegenüberstehen. Weiterhin spielen neben der besseren Handhabbarkeit vermeintlich ästhetische und hygienische und Erwägungen eine Rolle.

Seebestattung

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Ins Wasser lassen einer Seeurne durch den Kapitän

Bei einer Seebeisetzung muss gemäß Bestattungsgesetz des Landes NRW eine zu Lebzeiten verfasste handschriftliche Willenserklärung des Verstorbenen vorliegen oder der Totenfürsorgeberechtigte muß eine begründete Willenserklärung abgeben. Daraus muss hervorgehen, dass eine besondere Beziehung zur See vorliegt und daher eine Seebeisetzung gewünscht ist. Der Seebestattung voran geht die Einäscherung des Leichnams in einem Krematorium. Die direkte Seebestattung des Leichnams ist nicht möglich. Die Urne kann heutzutage in fast allen Weltmeeren beigesetzt werden.

Nach Absprache ist eine Teilnahme der Angehörigen an der Seebestattung möglich. Bei einer Seebestattung mit Angehörigen, als auch bei der „stillen Seebestattung”, wird die Urne nach einer vom Kapitän abgehaltenen Trauerzeremonie dem Meer übergeben.

Bestattungen Merten, als Ihr Bestatter in Solingen, wird Sie umfassend Informieren und alle Belange der Bestattung auf See mit Ihnen besprechen.

Die Asche des Verstorbenen wird in eine spezielle Seeurne gefüllt. Diese Seeurne muß sich nach den gesetzlichen Vorgaben im Meer auflösen, sodas die Asche eins wird mit der See.

Die Angehörigen bekommen einen Auszug aus dem Schiffstagebuch, eine Seekarte mit den eingetragenen Koordinaten und den Deckel der Aschekapsel ausgehändigt.

 

 

Noch ein paar Informationen für Interessierte:

In Deutschland ist es seit 1934 möglich, statt einer Friedhofsbestattung eine Seebestattung vorzunehmen. Dafür wird die Asche in einer speziellen Seeurne üblicherweise im Bereich des Küstenmeeres (speziell eingezeichnete Seegebiete in Seekarten) über „rauem Grund“ nach den seemännischen Bräuchen dem Meer übergeben. Der Kapitän spricht dabei die Trauerrede. Mit „rauem Grund“ sind Gebiete gemeint, in denen nicht gefischt oder Wassersport getrieben wird. Möglichkeiten bestehen nahezu in jedem Meer, von Deutschland aus vorwiegend in der Nord- und Ostsee, auch im Atlantik oder im Mittelmeer.

Mit dem vermehrten Aufkommen der Feuerbestattung seit Anfang des 20. Jahrhunderts wandelte sich die Funktion der Seebestattung grundlegend, da diese Bestattungsform nun weiteren Kreisen der Bevölkerung zugänglich wurde und ihren Charakter als Notbestattung für auf See Verstorbene verlor. Die Beisetzung der Überreste eines zuvor eingeäscherten Verstorbenen im Meer entwickelte sich zu einer Alternative zur Sarg- oder Urnenbestattung auf einem Friedhof.

Die Kosten einer Seebestattung sind nicht genau im Voraus zu bestimmen, weil viele Faktoren eine Rolle spielen. Gegenüber herkömmlichen Bestattungen bietet eine Seebestattung folgende Vorteile: Es gibt kein Grab, das gepflegt werden muss, und die Kostensumme für eine solche Bestattung ist geringer als für eine herkömmliche Bestattung auf einem Friedhof, da keine Liegegebühren sowie keine Kosten für eine Grabpflege anfallen. Überdies kann ein günstiger Verbrennungssarg für die Feuerbestattung verwendet werden.

Kolumbarium

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Kolumbarium mit Blumenschmuck

In Deutschland begann sich die Beisetzung in Kolumbarium mit der Einführung der Feuerbestattung etablieren. Im Christentum wurde die Feuerbestattung wegen der wörtlichen Auslegung des Auferstehungsgedankens seit der Zeit Karls des Großen abgelehnt und erst Mitte des 20. Jahrhunderts von der katholischen Kirche akzeptiert. Seither steigen die Zahlen der Bestattung im Kolumbarium stetig an. Mitlerweile bieten auch konfessionelle Friedhöfe Grabstellen in Kolumbarien an.

Es wird eine Urne in einer Niesche in einer Stellwand beigesetzt und mit einer Deckelplatte verschlossen. Diese kann von einem Steinmetz, nach Ihren wünschen, beschriftet werden. Zudem man auch ein Gefäß für Blumen oder ein Bild montieren lassen. Auch hier ist die Beisetzung in einem würdigen Rahmen aber ohne weiteren Pflegeaufwand der Grabstelle. Die Bezeichnung Kolumbarium stammt aus der Zeit der altrömische Grabkammern und bedeutet aus dem lateinischen übersetzt soviel wie "Taubenschlag".

In einem Kolumbarium können alle Urnen begesetzt werden, es gibt keine Vorgaben über die Beschaffenheit Zierurne. Jedoch muss vorab bei der Auswahl von großen Aschegefässe geprüft werden ob es möglich ist die ausgewählte Urne in die Kammer einzustellen, da die Fächer nicht alle gleich groß sind.

In der nordamerikanischen Bestattungskultur sind Kolumbarien mitlerweile eine häufig genutzte, unkomplizierte und  pflegeleichte Beisetzungsform. Auch in Deuschland ist diese Bestattungsform immer öfter Genutzt.

Oft wird durch die Angehörigen gefragt, was nach der Ruhezeit mit der Urne geschieht. In der Regel wird die Urne dann auf dem Friedhof anonym Beigesetzt. Aber durch den Ablauf der Ruhezeit ist es möglich über die Asche frei zu verfügen, da hier keine Störung der Totenruhe mehr vorliegt. Die meisten Friedhöfe werden die Urne mit der Asche nicht ohne weiteres Aushändigen, dieses müssen Angehörige die den Wunsch haben dann mit Nachdruck einfordern.

In Solingen berät Sie Bestattungen Merten als Ihr Bestatter.

Eine Kolumbarienbeisetzung wird auf kommunalen, wie auch auf kirchlichen Friedhöfen angeboten.


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